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Christin Schwarz

Mai 2021
Alter: 19
Wohnort:
Euskirchen
Beruf:
Rettungssanitäterin
Arbeitgeber:
Malteser Euskirchen
Hobbys:
Lesen, Klavier spielen

Ehrenamtliche Tätigkeit:
DRK (seit 2014), Malteser (seit 2021), Corhelper (seit 2021)

Tätigkeitsort:
Kreisgebiet Euskirchen

Ehrenamtlich tätig seit:
seit der App Einführung im Januar 2021

Was bedeutet das Ehrenamt für Sie?

„Für mich ist Corhelper eine wichtige App, die Chancen und Hoffnung im Fall einer Reanimation bringt. Durch meinen Beruf habe ich beide Seiten kennengelernt, wie es ist, nicht schnell genug anzukommen und wie es ist, der Wartende zu sein. Ich bin froh, Angehörigen und dem Rettungsdienst Hoffnung geben zu können, dass wir den Patienten wieder ins Leben zurückholen.“

Wie sind Sie zum Ehrenamt gekommen?
„Die App wurde in der Städteregion Aachen bereits 2020 in Gebrauch genommen. Zu diesem Zeitpunkt machte ich meinen Rettungssanitäter an der Malteserschule Aachen und meldete mich bereits an. Erst im Januar 2021 wurde Corhelper dann auch im Kreis Euskirchen eingeführt, worüber ich mich jetzt sehr freue.“

Was macht Ihnen am Ehrenamt Spaß?
„Vor allem macht mir daran Spaß, dass ich anderen Menschen Hoffnung geben kann und besonders in den ländlichen Regionen rettet es einfach Leben, da wir auch mal 15-20 Minuten zum Einsatzort brauchen können. Daher ist es umso wichtiger, dass Menschen an den verschiedensten Orten mitmachen, damit das Kreisgebiet großflächig abgedeckt ist.“

Was war Ihr schönstes Erlebnis?
„Mein schönstes Erlebnis war, dass ich einer 52-Jährigen mehr Zeit mit ihren Geliebten schenken konnte, da ich nach sehr kurzer Zeit vor Ort war und helfen konnte.“

Warum sollten andere Menschen dieses Ehrenamt auch machen?
„Das Prinzip von Corhelper ist eine möglichst große Bandbreite an freiwilligen Helfern zu registrieren, damit die Zeit bei einem Herz-Kreislaufstillstand, die der die Organe nicht mit Sauerstoff versorgt werden, so gering wie möglich gehalten wird. Das ist es, was Leben rettet.“

Was wünschen Sie sich für die Zukunft?
„Ich würde mir wünschen, dass sich immer mehr Menschen bei Corhelper registrieren, vor allem in den etwas ländlichen Gegenden, wo ein Rettungswagen auch mal eine längere Zeit benötigt, um zum Einsatzort zu gelangen. Den Menschen soll damit auch die Angst genommen werden in solch einer Situation zu helfen, die über Leben und Tod entscheidet.“

Die Projekte in Kürze: